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4 Gute Laune-Getränke zum Selbermachen

Unser Lieblingsmensch Dani hat für dich 4 Gute Laune-Getränke zum Selbermachen, die auch noch richtig gesund sind. Selbst wenn du Kaffee und Tees liebst, sind diese Kraftbring- Getränke tolle Energiebooster und einfach zum selbermachen! Welches ist dein Lieblings- Getränk? Wir wünschen dir viel Spass damit!

Lieblingsmensch Dani berichtet von ihren 4 Lieblings- Getränken:

“Ich mag keinen Kaffee. Mochte ich noch nie. Damit ist man jetzt nicht unbedingt ein Außenseiter, aber die meisten Menschen reagieren doch recht überrascht. Oft folgt darauf dann die Frage: ‚Also trinkst du Tee? ‘ Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich mag auch Tee nicht besonders gern. Der ist mir oft zu bitter.  ‚Und was trinkst du dann?‘

Hier sind nun also meine 4 Lieblingsgetränke:

Der Klassiker – Ingwerwasser mit Zitrone und Honig

Ein Getränk aus frischem Ingwer, verfeinert mit einem Schuss frischen Zitronensaft und etwas Rohhonig ist einfach ein Gedicht. Dabei kann mir der Ingwer fast nicht zu scharf sein. Deshalb nehme ich für eine Kanne ungefähr ein Daumengroßes Stück frischen Ingwer und koche ihn in Scheiben geschnitten am liebsten ein paar Minuten mit auf. Ist es kein Bioingwer empfiehlt es sich, die Knolle  zu schälen. Das geht super einfach mit einem Teelöffel. Damit lässt sich die Schale einfach abschaben und man schneidet nicht unnötig viel vom Ingwer weg. Bin ich im Büro und habe keine Herdplatte griffbereit, setze ich das Ingwerwasser immer als letzte Amtshandlung vor dem Feierabend für den nächsten Morgen an. So kann es richtig schön durchziehen und hat auch noch eine angenehme Temperatur. Auf Reisen habe ich den Ingwer auch schon mal direkt im Wasserkocher mit aufgekocht. Da das Vitamin C aus der Zitrone bei zu viel Hitze genauso schnell kaputt geht, wie die guten Stoffe des Rohhonigs, gebe ich beides erst kurz vor dem Trinken dazu, wenn das Ingwerwasser schon etwas abgekühlt ist.

Wer hier hin und wieder etwas Abwechslung möchte, kann mit einer kleinen Prise Zimt, Kardamom, Kurkuma, schwarzem Pfeffer oder Chili experimentieren. Seeeehr lecker!

Was ist drin?

Ingwer: gesunde ätherische Öle, Gingerol, Vitamin C, Magnesium, Calcium, Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor.   Ingwer kann bei Übelkeit helfen, wirkt entzündungshemmend, antibakteriell  und antioxidativ, kann aber auch die Blutgerinnung hemmen.

Zitronensaft: Vitamin C, Kalium, Magnesium, Phosphor.

Rohhonig: Vitamin B und C, Magnesium, Kalium, Calcium, Natrium, Phosphor. Honig wirkt antibakteriell und antiseptisch.

Ein Getränk, das immer öfter auf den Karten von hippen Cafés zu finden ist, aber auch leicht selbst hergestellt werden kann ist:

Das neue It-Getränk –  die Goldene Latte

Als Basis meiner Goldenen Milch nehme ich Hafermilch (kann man auch leicht selbst machen in dem man 2 gehäufte EL  zarte Haferflocken mit 500 ml Wasser im Mixer püriert und dann durch ein Sieb streicht). Dann kommen folgende Gewürze hinzu (zB in den Teilen 6/3/3/3/3/1):

Kurkuma: Curcumin, wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Ashwagandha (Schlafbeere):  enthält Alkaloide und Withanolide und  hat eine beruhigende Wirkung, sowohl in Bezug auf Stress, als auch bei Schlafstörungen.

Ingwer: gesunde ätherische Öle, Gingerol, Vitamin C, Magnesium, Calcium, Eisen, Kalium, Natrium und Phosphor.

Zimt: ätherische Öle. Zimt wirkt antibakteriell, antioxidativ und schmerzlindernd.  Außerdem  kann er den Blutzuckerspiegel senken. Ceylon Zimt enthält weniger Cumarin als Cassia Zimt und sollte deshalb bevorzugt verwendet werden.

Lucuma: Eisen, Vitamin C, Carotinoide, Niacin, Phenole, Flavonoide. Lucuma soll das Immunsystem stärken und die Verdauung fördern.

Schwarzer Pfeffer: Piperin. Wirkt antidiabetisch, antikarzinogen, antiasthmatisch, entzündungshemmend und antioxidativ.

Wird ein kleiner Wachmacher benötigt, hilft dieses  Getränk:

Lieblings- Getränk: Ingwer Shot

Danach muss man sich wirklich schütteln!

Für ein halbes Glas (ca. 5-6 Portionen) presse ich 3 Zitronen aus und gebe es mit 1-2 daumengroßen Stücken frischen Ingwer und 1-2 Prisen schwarzem Pfeffer  in den Mixer. Danach die Masse durch ein Sieb streichen und die Flüssigkeit auffangen. Wer mag, kann zusätzlich mit (frischem)Kurkuma experimentieren. Achtung: frischer Kurkuma verfärbt nicht nur die Hände. In ein Schraubglas gefüllt, hält sich der Shot ein paar Tage im Kühlschrank.

Variante: da beim durchs-Sieb-streichen die guten Ballaststoffe verloren gehen, lasse ich diesen Schritt manchmal weg, fülle das komplette Mus in ein Glas und rühre mir jeweils einen großen Esslöffel davon ins Müsli. Auch sehr lecker!

Der Spritzige – Kombucha

Wenn es mal erfrischend sein soll, ist der Kombucha das Getränk meiner Wahl. Kombucha ist fermentierter Grüner Tee. Dafür benötigt man einen  Scoby (Symbiose aus Bakterien und Hefen), umgangssprachlich auch als Tee-‚Pilz‘ bezeichnet, obwohl es sich nicht um einen echten Pilz handelt. Dieses Quallen artige Etwas gibt es zum Beispiel im Internet zu kaufen. Kennt man jemanden, der seinen eigenen Kombucha herstellt, kann man auch dort nach einem Ableger fragen. Er wird nämlich ständig größer. Der Scoby sollte immer in der sogenannten Ansatzflüssigkeit schwimmen. Diese Flüssigkeit ist fertiger Kombucha und hindert ihn am Vertrocknen bzw. beschleunigt den Gärprozess. Die Faustregel  lautet: mindestens 10% Ansatzflüssigkeit dazugeben.

Liebliche Zubereitung

Für 2 Liter selbst gemachten Kombucha benötigst du ein großes Gefäß aus Glas oder Keramik. Am besten mit einem 3L Fassungsvermögen.

Für 2 Liter nehme ich

15-20 Gramm Tee (mein Favorit ist der Grüntee Sencha in Bio Qualität. Schwarztee geht genauso gut oder du mischst beide Tees zu gleichen Teilen)

180-200 Gramm Zucker (nein, wir machen weder Eistee noch Limonade. Der Scoby ‚futtert‘ den Zucker nach und nach weg. Also: je kürzer die Gärzeit, desto süßer; je länger die Gärzeit, desto gesünder. Aber Achtung: wer zu lange wartet bekommt Essig).

200ml Ansatzflüssigkeit und den Scoby

Ich koche zunächst den Tee kurz auf und lasse ihn 15 Minuten ziehen. Dann rühre ich den Zucker unter, so dass er sich schön auflösen kann und lasse den Tee abkühlen. Danach fülle ich ihn in mein sauberes Gärgefäß, gebe den Scoby mit der Ansatzflüssigkeit dazu und decke das Glas mit einem Stück Küchentuch oder einem anderen luftdurchlässigen Tuch ab. Dann lasse ich dem ‚Pilz‘ ca. 6 Tage Zeit, in der er sich am Zucker satt fressen kann. Hier lohnt es sich ein wenig auszuprobieren. Beendet man den Gärprozess zu früh, ist noch sehr viel Zucker im Tee, was ihn natürlich sehr lecker macht, aber dafür hat er weniger der guten Stoffe, die beim Gären entstehen. Wartet  man zu lange, hat man Essig. Die Gärdauer ist abhängig von der Tee Menge, der Menge der Ansatzflüssigkeit, der Außentemperatur und manchmal sicher auch der Laune des Scoby, denn:

der Scoby ist ne Diva!

Er mag es rein – und zwar sehr! Dein Gärgefäß, wie auch deine Hände sollten absolut  sauber sein. Reste von Seife oder Spülmittel mag er gar nicht!

Auf Metall reagiert der Scoby äußerst allergisch! Deshalb nicht in seine Nähe bringen.

Aromatisierte Tees mit ätherischen Ölen können dem Scoby schaden.

Und auf Sonnenbaden (also direkte Einstrahlung) steht er leider auch nicht.

Ansonsten ist er mega umgänglich und leistet gute Dienste.

Was ist drin?

Unter anderem enthält Kombucha die Vitamine B, C, D E und K, Eisen, Magnesium, Natrium, Kalium, Bakterien- und Hefestämme, organische Säuern, Aminosäuren und Enzyme. Den bei der Fermentation entstandenen Inhaltsstoffen werden Eigenschaften nachgesagt, die sich positiv auf Verdauung und Immunsystem auswirken.  Bei der Fermentation entsteht außerdem Alkohol und Kohlensäure.

In diesem Sinne: PROST!”

Lieblichen Dank an unseren Lieblingsmenschen Dani für ihre 4 Gute Laune-Getränke zum Selbermachen.

Ein weiteres Lieblings- Getränk von uns ist:



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