
Als wir in Indien lebten, verwendeten wir so gut wie kein Make-up.
Dort lebten wir ein Liebliches Leben ohne viel Hab&Gut und Firlefanz wie beispielsweise Make-up, sondern viel mehr in Bescheidenheit, gesunder Selbstwahrnehmung und Naturverbundenheit.
Zurück in Deutschland hatte ich auf einmal wieder Lust mich hübsch zumachen: Weg von barfuß & Flipflops hin zu trendigen Schuhen und Styles… und ja auch immer wieder mehr und mehr Make-up.
Ich genoss es, was man alles mit Schminke so machen und welche Farbakzente man damit setzen kann.
Bis es dann soweit war, dass ich ungeschminkt eigentlich nicht mehr das Haus verlassen habe. Ich fühlte mich sonst nicht zurechtgemacht, irgendwie verzottelt… und ja auch nicht mehr hübsch so wie ich war. Ränder unter den Augen, Hautunreinheiten, Falten und Fadheit … all das sah ich, wenn ich in den Spiegel schaute… und diese Dinge sollten so schnell wie möglich kaschiert und überpinselt werden.
Moment mal! Stop! Was sind denn das für Masken, die ich mir da aufgezogen habe. Die dann soweit gehen, dass ich mich natürlich nicht mehr wohl in meiner Haut fühlte. Die Gesellschaft mit ihrem Schönheits- und Konsumwahn hatte mich geschnappt. Ich wollte was ändern!
Meine Zwillingsschwester hat das „No Make-up“ die ganze Zeit auch hier in Deutschland durchgezogen und ich habe sie dafür bewundert. Sie war so schön, wie sie war. Und definitiv viel schöner als ich mit meinem Make-up.
Es gibt verschiedene Gründe, die dich motivieren können.
Mache dir Gedanken darüber und finde für dich deine Motivation.
Diese kannst du dir immer wieder als Mantra sagen oder einen kleinen Zettel an den Spiegel hängen, um dich in den verschiedenen Phasen zu unterstützen.
Mir ist es im Urlaub am einfachsten gefallen, mit dem Make-up Fasten zu beginnen. Ich finde bei Hitze und Abtauchen ins erfrischende Nass kann man bestens auf Make-up verzichten.
Im Urlaub kennt dich auch keiner und weiss wie du mit Make-up aussiehst und du kannst dich mehr und mehr an deinen natürlichen Summer-Beach-Style gewöhnen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass ein abrupter Make-Up Stop vom einen auf den nächsten Tag dir zu krass erscheint.
Dann rate ich dir, Schritt für Schritt dich immer weniger zu schminken. Immer dezenteres Make-up zu verwenden, bis du dann bei Null Make-up angekommen bist.
Plane das nicht zu lange, sondern starte einfach. Und schau, wo es dich hinführt.
Genieße die erste Phase!
Aller Anfang bringt eine Unsicherheit vor dem Neuen mit sich, aber auch eine beflügelnde Magie.
Werde dir darüber bewusst und gehe mit gerichteter Krone deinen neuen Weg.
Du bist schön, genau so wie du bist!
Wie weit du nun gehen möchtest ist nun dir überlassen.
Nun kannst du dich auch immer mal wieder Schminken und Spaß daran finden, denn du weißt, du bist keine Marionette im gesellschaftlichen Schönheitswahn, sondern kennst deine wahrhaftige Schönheit.
Hast du Spaß am Fasten gefunden? Dann kannst du bei unseren Blogs Die Wirkung des Heilfasten – wie geht das eigentlich? und Plastikfasten im Bad Liebliche Tipps für ein plastikfreies Bad gleich weiterlesen.
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